Kooperationspartner_innen

Rechte vorbehalten, DDF

Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF)

Das DDF ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt, das ab Herbst 2018 – einmalig im deutschsprachigen Raum – erstmals gebündelt Digitalisate, Bestandsdaten und weiterführende Informationen zur Frauenbewegungsgeschichte in Form eines Fachportals präsentiert. Ziel ist, vielfältige Standpunkte von Frauenbewegungen wiederzugeben. Dabei werden historische und aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen aufbereitet, verknüpft und zeitgemäß online dargestellt. Somit bietet das DDF die Grundlage für Forschungs-, Bildungs- und Informationsarbeit und leistet einen einmaligen Beitrag zur Gleichstellungs- und Genderpolitik in Deutschland.

Träger des DDF ist der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen i.d.a., der 1993 gegründet wurde und heute 40 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien miteinander vernetzt. Mit dem DDF wird die bisherige Arbeit in den verschiedensten i.d.a.-Einrichtungen gewürdigt und gleichzeitig die kulturelle Überlieferung gesichert.

 

Open Gender Journal

Das Open Gender Journal ist eine neue Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung, in der fortlaufend qualitätsgesicherte Fachbeiträge veröffentlicht werden.

Eine Grundidee von OGJ ist es, die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen zu spiegeln: OGJ verzichtet auf redaktionelle Themensetzungen und ermöglicht durch eine fortlaufende Erscheinungsweise einen beschleunigten und offenen Publikationsprozess. Damit erhält die Geschlechterforschung einen Ort, an dem Wissenschaftler_innen ihre Forschungsergebnisse entsprechend der eigenen aktuellen Schwerpunkte schnell
publizieren können – ohne Limitierung durch thematische Call for Papers. Geschlechterforschung wird dabei als Sammelbegriff für die verschiedenen methodischen und theoretischen Ausrichtungen innerhalb des Feldes (Frauenforschung, Geschlechterforschung, Genderforschung, Gender Studies, feministische Forschung) verwendet. Angrenzende Felder wie Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung und Postcolonial Studies, Diversity Studies, insbesondere auch die Berücksichtigung intersektionaler Perspektiven werden mit eingeschlossen.

Zugleich bietet OGJ verschiedenen Gruppen und Organisations-zusammenhängen die Möglichkeit, die Beiträge aus wissen-schaftlichen Veranstaltungen und Projekten zu dokumentieren. OGJ wird herausgegeben von deutschsprachigen Geschlechter-
forscher_innen, die mit ihren universitären Institutionen in verschiedenen Funktionen und Rollen mitarbeiten. OGJ soll durch einen internationalen Beirat unterstützt werden.

Das Open Gender Journal ist Teil der neu gegründeten Open Gender Plattform und damit eingebettet in diverse Bestrebungen, geschlechterwissenschaftliches Fachwissen frei zugänglich und nutzbar zu machen. Durch die Verwendung von „Open Journal Systems“, einem weltweit verbreiteten Publikationssystem, sowie einer freien Lizenz (Creative Commons; CC-BY 4.0) werden Zugänglichkeit und langfristige Archivierung gesichert.

 

Wissensportal LSBTI²
Gesundheit und soziale Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intergeschlechtlichen Menschen im Lebenslauf

Das Projekt, ‚Wissensportal LSBTI² – Gesundheit und soziale Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und interge-schlechtlichen Menschen im Lebenslauf‘, das bis Januar 2018 an der FH Dortmund läuft, soll den Zugang zu Veröffentlichungen zum Thema LSBTI*-Gesundheit in Deutschland vereinfachen. Interessierte können sich hier einen ersten Einblick verschaffen, wissenschaftlich Tätigen soll die Erarbeitung von Fragestellungen und Forschungsperspektiven erleichtert werden.

In einem Repositorium werden bibliographische Informationen zu bestehenden Veröffentlichungen, sowohl aus der Wissenschaft als auch aus Community-nahen Zeitschriften und Periodika der 1970er bis zur Gegenwart, übersichtlich erfasst und zugänglich gemacht. Relevante Fachvorträge sollen in Videoform abrufbar werden. So gibt es z. B. Aufzeichnungen der Keynotes der Fachtagung ‚Partizipation schafft Gesundheit – Strategien zur Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen*‘ vom Februar 2017 mit jeweiliger Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache. Im Rahmen des Wissensportals wird es auch die Möglichkeit geben, Qualifi-kationsarbeiten zum Thema im Volltext unter einer Reihe verschiedener Lizenztypen zu veröffentlichen.

Der Launch des Wissensportals ist für Januar 2018 geplant.

Ermöglicht wird das Projekt durch Infrastrukturelle Förderung für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften in NRW.  Das Wissens-portal steht unter der Projektleitung von Prof*in Gabriele Dennert. Die Projektkoordination liegt bei  Alva Träbert.